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Weide, Stall und Paddock in der Regenzeit – Vorbeugen ist einfacher als reparieren

Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist.


​​Wer im November mit dem Spaten im aufgeweichten Paddockboden steht, kennt das Gefühl: Zu spät. Jetzt ist alles zu viel. Die Pferdehufe versinken, der Boden zieht Wasser, die Einstreu hat mehr zu tun, als sie sollte, und man fragt sich, warum man das nicht früher angepackt hat.

Die gute Nachricht: Jetzt ist noch Zeit. Der Sommer ist kein Wartezimmer für den Herbst. Er ist das beste Arbeitsfenster des Jahres, um Weide, Paddock und Stall so vorzubereiten, dass der Herbst und Winter auch eine entspannte Jahreszeit im Stallalltag sein können.


Die Weide: Regeneration beginnt jetzt

​Eine Weide, die im Oktober durch matschige Stellen, blanke Trampelpfade und überwucherte Ecken auffällt, hat meistens im Sommer kein Erholungsfenster bekommen. Pferdehufe richten bei trockenem Boden kaum Schaden an. Wenn aber der Herbstregen kommt, zieht der vorgeschädigte Boden Wasser wie ein Schwamm und aus kleinen Problemstellen werden echte Matschflächen.

Was sich jetzt lohnt:

Übersaat auf kahlen Stellen. Warme Bodentemperaturen und ausreichend Sonnenstunden sind die beste Voraussetzung für ein dichtes Nachwachsen. Wer jetzt nachsät, schließt die Lücken, bevor der Regen sie in Schlammpfützen verwandelt und sorgt so schon für die Weidesaison im kommenden Jahr vor.

Rotation prüfen und Weidepausen einplanen. Wenn einzelne Teilflächen dauerhaft belastet sind, brauchen sie eine Pause. Je früher diese Pause beginnt, desto stabiler ist die Narbe, wenn die Fläche wieder genutzt wird.

Zäune und Schutzmöglichkeiten kontrollieren. Ein wackeliger Pfosten fällt bei Sturm schneller als gedacht. Ein Unterstand, dessen Boden im Sommer locker befestigt war, zieht im Winter Wasser von unten hoch. Jetzt ist die Zeit, um Zäune zu festigen, Drainagemöglichkeiten rund um den Unterstand zu schaffen und Schäden zu reparieren, die im Sommer gar nicht auffallen.



Der Paddock: Jetzt kommt man noch an den Boden

Im Sommer ist der Paddockboden fest. Man sieht, wo sich Pfützen bilden werden, man erkennt Gefälle und Senken, und man kann noch etwas dagegen tun. Im Herbst, wenn der Boden durchnässt ist, hat man kaum noch Möglichkeiten, strukturell einzugreifen.

Was auf dem Paddock jetzt Sinn macht:

Entwässerung überprüfen. Wo sammelt sich das Wasser, nach dem letzten Gewitterguss? Genau diese Stellen sind im Oktober die ersten Problembereiche. Wer sich jetzt die Zeit nimmt genau diese Bereiche zu optimieren, spart sich ab Oktober richtig Nerven.

Paddockmatten als Puffer. In stark frequentierten Bereichen, an Tränken, Futterstellen und Durchgängen, sind Gummimatten eine bewährte Lösung. Sie schützen den darunter liegenden Boden, geben Pferden sicheren Halt und sind wesentlich einfacher zu reinigen als aufgewühlte Erdflächen. Im Sommer verlegt, sind sie vor dem ersten Regen bereits gut integriert.

Abkratzbereiche an Stallzugängen anlegen. Wer den Übergang zwischen Paddock und Stall mit einer stabilen, saugfähigen Unterlage sichert, bringt weniger Schlamm in die Box. Das klingt unspektakulär, macht sich aber über den Winter in erheblich weniger Putzarbeit und saubererer Einstreu bemerkbar.

Hier im Bild kannst du sehen, wie die Stallwand rechts als ersten Schritt entfernt und im Bereich vor dem Stall der unnötige Sand abgezogen wurde. In den weiteren Schritten weiter unten, wurde der Stall für ein 30 jähriges Pferd auf den Winter vorbereitet.


Der Stall: Die richtige Einstreu entscheidet im Winter

Im Herbst und Winter verbringen Pferde mehr Zeit im Stall. Die Luft draußen ist kühler, die Böden nass, die Weidezeiten kürzer. Was das für die Box bedeutet: Die Einstreu muss mehr leisten. Mehr Feuchtigkeit vom Huf, mehr Urin durch die längere Standzeit, mehr Anforderung an Stallklima und Hygiene.

Wer jetzt seine Einstreu überdenkt und gegebenenfalls anpasst, tut es zu einem Zeitpunkt, an dem Zeit und Ruhe vorhanden sind. Im Novemberstress, wenn die Tage kurz sind und alle Pferde wieder auf engem Raum zusammenkommen, sind ein Einstreuumstieg und sämtliche Stallvorbereitungen viel aufwendiger.

In den folgenden Bildern siehst du, wie der Stall für ein 30 jähriges Pferd optimiert und für den Winter vorbereitet wurde.

  • Bild 1: komplette Reinigung und gegebenenfalls Ausbesserung am Holz
  • Bild 2: frische Einstreu - hier wird Waldboden Einstreu eingebracht
  • Bild 3: der Stall wurde halbiert, sodass auf der einen Seite ein Heuballen stehen kann und das Seniorpferd auf diese Art zu jederzeit wettergeschützt loses Heu fressen kann
  • Bild 4: die Jungstute testet schon mal, ob das auch funktioniert








Was STROY® Produkte in der Regenzeit leisten

Die STROY® Einstreulinie ist für genau diese Bedingungen entwickelt worden: hohe Saugkraft, staubarme Aufbereitung, weniger Mistvolumen und ein stabiles Stallklima auch bei intensiver Nutzung.

STROY® Strohgranulat eignet sich besonders für Pferdehalter, die eine unkomplizierte, sofort einsatzbereite Einstreu suchen. Das Granulat muss nicht gewässert werden, bildet mit der Zeit eine lockere, federnde Matte und nimmt bis zu 350 % seines Eigengewichts an Feuchtigkeit auf. Nasse Stellen lassen sich gezielt herausnehmen, was Arbeit spart und das Mistvolumen gegenüber Langstroh deutlich reduziert.

STROY® Strohpellets bieten eine noch höhere Saugkraft von bis zu 400 % und sind besonders für Pferde geeignet, die empfindlich auf Atemwegsbelastungen reagieren. Nach dem Wässern quellen sie zu einer weichen, lockeren Matte auf. Gerade in geschlossenen Stallungen, wo im Winter die Ammoniakbelastung schnell steigt, macht die gute Flüssigkeitsbindung der Pellets einen spürbaren Unterschied im Stallklima.

STROY® Miscanthus Pellets aus den Fasern der Miscanthuspflanze erreichen eine Feuchtigkeitsaufnahme von bis zu 450 % und eignen sich damit besonders gut für intensive Standzeiten. Die Fasern sind von Natur aus strukturstabil und halten auch unter hoher Belastung ihre Form. Wer empfindliche Pferde oder ältere Pferde mit Arthrose hat und wer Jungtiere eingewöhnt, findet in den Miscanthus Pellets eine Einstreu, die auf die Bedürfnisse dieser Tiere abgestimmt ist.

STROY® Waldboden Einstreu aus 100 % Kiefer bringt eine besondere Qualität mit: den natürlichen Duft des Holzes, der das Stallklima angenehm und frisch hält, ohne künstliche Zusätze. Die elastische Struktur der Kiefer bildet eine angenehme Liegefläche, die Feuchtigkeit in der unteren Schicht bindet und die Oberfläche trocken hält. Für Pferdehalter, die auf Natürlichkeit setzen und ihrem Pferd ein ruhiges, geborgenes Stallgefühl geben möchten, ist sie eine durchdachte Wahl für die langen Stallmonate.


Was alle vier Einstreuvarianten gemeinsam haben

Alle STROY® Produkte werden entstaubt und thermisch behandelt. Das bedeutet: Keine Keimbelastung aus dem Ausgangsmaterial, kein unnötiger Staubeintrag beim Einstreuen, und ein Mistvolumen, das gegenüber herkömmlichem Langstroh erheblich geringer ausfällt. Das schont die Atemwege, erleichtert das Misten und macht die Lagerung platzsparender, weil die kompakten Säcke auf Palette wesentlich weniger Raum brauchen als klassische Strohballen.



Fazit: Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist

Wer im Sommer plant, arbeitet mit ruhigem Kopf und festem Boden. Wer wartet, arbeitet im Herbst oft unter Zeitdruck, bei schlechtem Wetter und mit höherem Aufwand. Das gilt für den Weideaufbau genauso wie für die Drainageanlage auf dem Paddock oder den Einstreuumstieg im Stall.

Vorbeugen ist kein Luxus. Es ist Stallmanagement, das wirklich funktioniert.

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Welches STROY® Produkt am besten zu deinem Stall, deinen Pferden und deiner Haltungsform passt, findest du auf unserer Website oder im Blogartikel "Einstreu im Vergleich":

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