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FAQ

Hier findest Du die am häufigsten gestellten Fragen mit den jeweiligen Antworten. Solltest Du selbst eine Frage haben, sende uns bitte ein E-Mail an info@stroy.de

ALLGEMEINES

Die Rohware unserer STROY® Pellets wird zur Keim- und Staubfreiheit thermisch behandelt und unter hohem Druck zu Pellets gepresst. Somit kann das Material seine saugstarke Wirkung am Besten entwickeln. Darüber hinaus können die Produkte somit Platz schonend verpackt und zu Ihnen transportiert werden. Damit sich im Stall eine entsprechende Matte bilden kann und die Einstreu nicht als Futter verwechselt wird müssen die Pellets jedoch wieder in ihre Grundstruktur zerfallen. Deshalb wird eine Bewässerung nötig.

Für die Produktion von Granulat wird ein weiterer Arbeitsschritt nötig, in dem die entstandenen Pellets zerkleinert werden. Es entsteht dadurch eine größere Aufnahmefläche des Materials, die Pferde fressen es nicht und es muss nicht nass gemacht werden. Damit ist die Einstreu im Stande, noch mehr Feuchtigkeit (also Urin) aufzunehmen. Mit der Zeit zerfällt das Material von allein und bildet, wie bei den normalen Pellets, eine Matte.

Die Miscanthuspflanze, auch Elefantengras genannt, hat ganz spezielle Eigenschaften, die sie als Tiereinstreu besonders wertvoll macht. Gegenüber Stroh ist Miscanthus als Einstreu deutlich ergiebiger und langlebiger. Die Grundeinstreu muss etwa halbjährlich aufgefrischt werden und kann darüber hinaus viele Jahre im Stall verbleiben. Strohpellets haben zwar im Grunde ein ähnlich gutes Saugvermögen wie Miscanthuspellets, sind allerdings nicht so langlebig und geruchsminimierend wie Einstreu aus Miscanthus. Strohpellets müssen also öfter ausgetauscht werden.

Das klassische Stroh ist aufgrund seiner Struktur nicht besonders saugfähig. Durch die thermische Behandlung und Zerkleinerung des Materials ergibt sich eine größere Absorptionsfläche, die das STROY® Produkt hochwertiger und deutlich saugstärker macht.

Das ist eines unserer Qualitätsmerkmal der STROY® Produkte. Kleinste Staubpartikel können beim Atmen in die Bronchien gelangen und diese sowohl reizen als auch allergische Reaktionen hervorrufen. Um dies zu vermeiden, achten wir streng darauf, nur entstaubte Einstreu zu verwenden.

STROY® Tiereinstreu unterliegt einem laufenden Rotteprozess. In diesem wird der Urin verstoffwechselt und es entsteht Wasser, das verdunstet. Die Grundfeuchte der Matte unterstützt diesen Rotteprozess zusätzlich, weshalb es nicht nötig ist, nasse Stellen komplett zu entfernen. Damit kann eine Entstehung von Ammoniak weitestgehend vermieden werden.

Der Rohstoff von Hackschnitzel ist Holz. Sie haben keine besonders gute Saugkraft, weshalb schnell giftiges Ammoniak entsteht und die Atemwege der Pferde gereizt werden können. Darüber hinaus dauert der Rotteprozess von Holz deutlich länger als der von Stroh oder Miscanthus. Auch die Entsorgung ist meist problematisch, da Landwirte und Bauern kein Holz als Dung auf ihren Feldern verwenden wollen. Hier müsste man die Hackschnitzel separat entsorgen.

Es konnte beobachtet werden, dass einzelne Pferde die Produkte, solang sie noch in Pelletform sind, probieren wollen. Demnach muss darauf geachtet werden, dass die Pferde erst mit der Pellets-Einstreu in Kontakt kommen, wenn diese ausreichend bewässert wurde und die Pellets zerfallen sind.

Beim Granulat konnte noch kein Fraß beobachtet werden. Solltest Du es beobachten, würden wir uns sehr über eine Rückmeldung freuen! Wende Dich dann bitte per E-Mail an info@stroy.de oder informiere unseren Kundenservice unter der Rufnummer +49(0)3594 719 14 11.

Pellets | Während des Einstreuen von Miscanthus oder Strohpellets sollten die Pferde nicht im Stall bleiben. Die Pellets müssen nach dem Einbringen in die Box bewässert werden. Erst wenn die Pellets zerfallen sind und sich eine Matratze/Matte gebildet hat, können die Tiere wieder in den Boxenstall. Das ist nötig, um das Fressen der Pellets zu verhindern.

Granulat | Das Granulat muss nicht bewässert werden. Die Pferde fressen es in der Regel auch nicht. Nach dem Einbringen in die Box können die Pferde sofort in den Stall zurückgebracht werden.

Die Grundfeuchte stellt kein Problem dar. Durch den Rotteprozess der Einstreu ensteht im Winter eine gewisse Wärme, welche die Pferde lieben. Im Sommer hingegen wirkt die Grundfeuchte der Einstreu dann kühlend.

Die Einstreuhöhe und daraus resultierende Menge muss je nach Stallart, Pferdebesatz der Einstreufläche, Gewohnheiten der Tiere sowie Untergrund unterschiedlich gewählt werden. Um den Liegekomfort der Tiere zu gewährleisten und eine genügend saugfähige Grundmatte zu erzeugen, empfehlen wir für eine 12 m² Box eine Einstreuhöhe von etwa 5 cm für Miscanthus und Strohpellets und bis zu 8 cm für Strohgranulat. Dabei ergibt sich eine benötigte Menge von rund 10 kg je m² für Miscanthus bis hin zu 25 kg je m² für Strohpellets und -granulat. Eine detaillierte Beispielrechnung ist im jeweiligen Produkt zu finden. Miscanthus Pellets | Strohpellets | Strohgranulat

ANWENDUNG

Die Einstreumöglichkeit und Auswahl des Produktes hängt von den Gegebenheiten des Einstreuortes, dem Untergrund der Einstreufläche, den Pferdebesatz der Flächen wie auch den Gewohnheiten der Tiere ab.

Miscanthus Pellets | Nach unseren Erfahrungen ist Miscanthus das langlebigste Produkt. Es bildet eine saugstarke Matte, die eine Ammoniakbildung unterdrückt. Für den Rotteprozess ist ein natürlicher Boden (am Besten reiner Mutterboden) von Vorteil.

Strohpellets, -granulat | Wenn ein Pferd immer wieder auf die selbe Stelle uriniert und dadurch Staunässe entsteht, kann auch die saugstärkste Einstreu den Ammoniak nicht mehr binden. Die Einstreu muss an diesen „Pinkelecken“ öfter ausgetauscht werden. Hier ist es daher sinnvoll ein von Grund auf weniger langlebiges Produkt, wie zum Beispiel unsere STROY® Strohpellets bzw. Strohgranulat zu verwenden. Ein Mix aus verschiedenen Einstreuprodukten ist also unter Umständen möglich.

Solltest Du hierzu weitere Fragen haben, wende Dich bitte per E-Mail an info@stroy.de oder an unseren Kundenservice unter der Rufnummer +49 (0)3594 719 14 11. 

Grundsätzlich kann unsere Einstreu auf allen Untergründen ausgebracht werden.

Mutterboden | Für den Rotteprozess ist ein natürlicher Boden (am Besten reiner Mutterboden) von Vorteil. Hier können Lebewesen wie Regenwürmer unterstützend einwirken.

Betonboden | Ein Einstreuen auf Betonboden ist auch möglich. Hier sollte die Einstreuhöhe etwa bei 8 cm liegen.

Gummimatten | Bei Gummimatten ist Vorsicht geboten. Miscanthuspellets eignen sich dafür nur mäßig. Hier sollten STROY® Strohpellets oder Strohgranulat gewählt werden.

Im Praxistest konnten wir feststellen, dass Miscanthus an Langlebigkeit verliert, wenn es auf Gummimatten ausgebracht wurde. Die Nässe staut sich auf den Gummimatten an und die Feuchtigkeit wird nicht ausreichend, wie bei natürlichem Mutterboden oder Beton, aufgenommen. Deshalb raten wir sich bei dem Gebrauch von Gummimatten für unsere STROY® Strohpellets oder -granulat zu entscheiden.

Die Rohware wird zur Keim- und Staubfreiheit thermisch behandelt und unter hohem Druck zu Pellets gepresst. Somit kann das Material bestens verpackt und platzsparend transportiert werden. Damit sich im Stall eine entsprechende Matte bilden kann und die Einstreu nicht als Futter verwechselt wird, müssen die Pellets wieder in ihre Grundstruktur zerfallen. Deshalb ist eine Bewässerung nötig. Eine Grundfeuchte unterstützt außerdem den wertvollen Rotteprozess, durch den der Harnstoff des Urins verstoffwechselt und weswegen eine Entstehung von Ammoniak weitestgehend vermieden wird.

STROY® Tiereinstreu kann sehr leicht abgemistet werden. Der Kot bleibt oben auf der Matte liegen und das Einstreu rinnt zu großen Teilen durch die Zinken der Bollengabel. Es werden täglich geringe Mengen Einstreu beim Entmisten und durch die Pferde, aus dem Stall entfernt. Deshalb wird ein Nachstreuen, je nach Stallgröße, Untergrund, Pferdebesatz und eben Verbrauch der Einstreu, nötig. Sollten sich extrem nasse Stellen bilden, ist ein Austausch allerdings erforderlich.

Das Einstreuintervall hängt unter anderem von den Gegebenheiten des Einstreuortes ab. Darunter zählt der Pferdebesatz auf der eingestreuten Fläche sowie der Untergrund, auf dem die Einstreu ausgebracht wurde.

Grundlegend ist der große Vorteil unserer STROY® Produkte, dass es sich um Einstreu handelt, die nicht täglich ausgetauscht oder nachgestreut werden muss. Da beim täglichen Misten sowie durch die Pferde jedoch immer kleinste Mengen der Einstreu verloren gehen, ist ein Nachstreuen nach gewisser Zeit unumgänglich. Dieses Zeitintervall ist schwer abzuschätzen, da sich ortsabhängige Unterschiede ergeben. In der Praxis hat sich ein Zeitram von etwa 6 Monaten ergeben, an denen ein Nachstreuen erfolgen kann. Weiterhin sollten extrem nasse Stellen und wo die Bindung von Ammoniak nachlässt, zwischenzeitlich ausgetauscht werden.

Beim Austauschen von extrem nassen Stellen muss nicht die gesamte Menge der Einstreu herausgenommen werden. Es genügt, einen groben Teil auszustechen und die entstandene Vertiefung mit neuem Einstreu zu versehen. Diese Stelle muss bei Pelletsprodukten auch nicht so bewässert werden, wie bei der Grundeinstreu, da die neuen Pellets die umgebende Feuchtigkeit aufnehmen und von selbst zerfallen. Beobachte selbst, ob eine Bewässerung wirklich nötig ist.

Die Verfärbung der Einstreu deutet auf zu viel Staunässe und die unzureichende Bindung von Ammoniak hin. Hier empfehlen wir, leicht nasse Einstreu zum Trocknen regelmäßig zu verteilen bzw. extreme Nassstellen auszutauschen.

Die Einstreu unterliegt einem Rottevorgang. In diesem wird der Urin verstoffwechselt und es entsteht Wasser, das verdunstet. Deshalb ist es nicht nötig, nasse Stellen komplett herauszunehmen. Eine gewisse Grundfeuchte ist für die Einstreu von Vorteil und unproblematisch.

SONSTIGES

Nein, ganz im Gegenteil. Oft sind die Hufe der Pferde, gerade in Sommerzeiten bei hohen Temperaturen, zu trocken. Da bietet die Feuchtigkeit im Einstreu einen wirksamen, präventiven Schutz vor dem Austrocknen der Hufe.

Wenn ein Pferd stets auf die selbe Stelle uriniert, ist das im Grunde für die restliche Einstreu von Vorteil, da diese geschont wird. Von unseren STROY® Produkten ist Miscanthus das Produkt, dass der Entstehung von Ammoniak am Besten entgegenwirkt. Jedoch kommt die beste Einstreu nicht gegen dauerhafte Staunässe an. In einem solchen Fall hilft nur das tägliche vermischen der Nassstellen mit der noch trockenen Einstreu aus der Box. Wenn ein Mischen jedoch nicht möglich ist, dann sollten die nassen Stellen herausgenommen und mit frischer Einstreu aufgefüllt werden. Ein Tipp unsererseits wäre, für diese „Pinkelecken“ ein weniger langlebiges Produkt wie zum Beispiel unsere STROY® Strohpellets bzw. das Strohgranulat zu verwenden.

Für die Entmistung eignen sich am Besten Bollengabeln. Sie haben, anders als eine herkömmliche Mistgabel, längere, etwas schmalere und leicht gebogene Zinken. Der Kot liegt so besser auf den Zinken auf und die lockere Einstreu kann hindurchrieseln. So verbleibt noch nutzbare Einstreu im Stall. 

Es ist sinnvoll, zum Austausch von Nassstellen immer etwas Einstreu auf Vorrat im Stall zu haben. Wir empfehlen etwa 2 bis 4 Säcke, je nach Produkt, je Monat für das Nachstreuen vorrätig zu haben.  Die Säcke sollten stets überdacht und trocken gelagert werden, um ein vorzeitiges Quellen der Pellets bzw. des Granulates zu vermeiden.

Dünger | Die Tiereinstreu von STROY® verrottet zu wertvollem Humus und kann im eigenen Garten als wertvoller Dünger verwendet werden. Bauern oder Landwirte nehmen die Einstreu auch gern für ihre Feldbewirtschaftung ab.

Biogasanlage | Eine andere Möglichkeit ist die Abgabe an Landwirte, welche Biogasanlagen betreiben. Die benutzte Einstreu wird in der Anlage entsprechend entsorgt.

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